Uiuiui,
fast hätte ich es verschnarcht, mein 21. Türchen bei der lieben Hella. (Ich glaube, ich könnte auch ganz gut einen kleinen, fleißigen Weihnachtself brauchen ...) ;0)
***
Zur
Weihnachtszeit – besonders so kurz vor Heiligabend – war immer
viel los im Weihnachtsland. Die Geschenke mussten produziert,
getestet und eingepackt werden. Und das bedeutete immer eine Menge
Arbeit.
Nun
war es dieses Jahr so, dass der kleine Elf Schnörkel ganz spontan
ins Weihnachtsland gerufen wurde, um dort ebenfalls zu helfen. Jedoch wusste er
nicht genau, an welcher Station er zugeteilt war. Also schaute er
sich kurz um und entschied sich als Erstes für die riesige Maschine,
die so schick blinkte. Schnörkel konnte zwar nicht genau sehen, was
diese Maschine herstellte, aber sie sah sehr wichtig aus. Also hüpfte
er so lange, bis er den großen Hebel erreichte und … hing. Wie ein
Apfel, der noch nicht vom Baum gefallen war.
"Warte, ich mache das schon", sprach Knorke, der eigentliche Bediener der blinkenden Maschine, ungeduldig, "dafür bist du noch zu klein." Und dann betätigte er mit einem kräftigen Ruck den großen Hebel. Der kleine Elf staunte – bei Knorke sah das sooo leicht aus.
"Warte, ich mache das schon", sprach Knorke, der eigentliche Bediener der blinkenden Maschine, ungeduldig, "dafür bist du noch zu klein." Und dann betätigte er mit einem kräftigen Ruck den großen Hebel. Der kleine Elf staunte – bei Knorke sah das sooo leicht aus.
Betrübt
ging er weiter.
Doch
schon im nächsten Moment kam er zu den Puppenbastlern und sein
Trübsinn war wie weggeblasen. An der Puppenmaschine waren unzählige
bunt glänzende Knöpfe. Also, diese Maschine zu bedienen, na, das
konnte doch nun wirklich nicht so schwer sein!
Flink
huschten seine kleinen Finger über die Knöpfe – erst rot, dann
blau, dann gelb und schließlich drückte er auf den orangen Knopf.
Elf noch eins, das machte vielleicht Spaß!
Elf noch eins, das machte vielleicht Spaß!
"Oh
… nein, nein, nein!", hörte er plötzlich eine aufgeregte Stimme
hinter sich. "Geh weg, du machst ja alles verkehrt!"
"Aber",
flüsterte Schnörkel, "ich wollte doch nur helfen ..."
"Wenn
eine Puppe mit 5 Beinen und einem halben grünen Kopf dabei
herauskommt, dann ist das aber keine Hilfe!"
Betrübt
ließ er auch die Puppenstation hinter sich.
Doch bereits einen Augenblick später sah er, wie mehrere Elfe auf der
Ballstation die verschiedensten Bälle testeten. Fußbälle,
Volleybälle, Tischtennisbälle … ja, sogar Flummis wurden hier
aufs Genaueste geprüft. Das sah nach einer Menge Spaß aus! Und so
eilte Schnörkel so schnell er konnte dorthin.
"Darf ich mitspielen?", fragte er aufgeregt.
"Nee,
lass mal, wir spielen hier nämlich nicht – wir prüfen, ob die
Bälle alle in Ordnung sind, damit wir sie zu den Kindern schicken
können … und dafür bist du noch zu klein", sprach Schmarre
hochnäsig.
"Das
sagst du immer!", motzte der kleine Elf und stampfte mit seinen
winzigen Füßchen auf, so dolle er konnte. Er kannte Schmarre …
und er mochte ihn nicht. Außerdem war Schnörkel sich sicher, dass
die Elfe nicht nur testeten … nö, für ihn sah das sehr nach Spiel
und viel, viel Spaß aus. Gemein!
Betrübt
ging er also wieder weiter.
Bis er zur Geschenke-Einpack-Station kam. Was für ein Durcheinander! Überall lag zusammengeknuddeltes oder zerrissenes Papier, bunte Bänder schlangen sich völlig verknotet um Stuhl- und Tischbeine und die Elfe an dieser Station schnauften und stöhnten ständig vor sich hin.
Bis er zur Geschenke-Einpack-Station kam. Was für ein Durcheinander! Überall lag zusammengeknuddeltes oder zerrissenes Papier, bunte Bänder schlangen sich völlig verknotet um Stuhl- und Tischbeine und die Elfe an dieser Station schnauften und stöhnten ständig vor sich hin.
"Hmmm",
grübelte Schnörkel, "das sieht mir aber gar nicht nach Spaß aus …"
Leise
versuchte er an den genervten Elfen vorbeizuhuschen.
"Wo
willst du denn hin?", fragte eine tiefe Stimme. Au weia – der
Chef persönlich!
"Ich,
ähm … ich kann meine Station nicht finden. Die wollen mich alle
nicht mitspielen … ähm, ich meine helfen lassen", beschwerte
Schnörkel sich leise.
"Schau
mal dort", der Weihnachtsmann zeigte auf einen winzigen Stuhl an
der Einpack-Station. "Der dürfte für dich doch genau richtig
sein, oder? Was meinst du?"
Schnörkel
überlegte kurz und setzte sich schließlich zu den genervten Elfen.
Wenn der Chef meinte, dass das seine Station war, dann musste da was
dran sein – der Chef hatte schließlich immer Recht!
Er
griff sich ein glänzendes Feuerwehrauto, schnitt einen Bogen Papier
ab und begann zu verpacken. Er knotete auch die Bänder wieder
auseinander und zauberte eine wunderschöne Schleife um das Geschenk.
Zufrieden mit seiner Arbeit packte er weiter … und weiter … und
weiter …
Die
anderen Elfe staunten nicht schlecht. "Wie macht er das nur?",
flüsterten sie.
Schnörkel
schnürte ein Päckchen nach dem anderen, eins schöner als das
andere. Kein Schnaufen oder Seufzen war von ihm zu hören – nein,
ganz im Gegenteil > er lächelte kess und zeigte allen voller
Stolz, was für ein fleißiger und nützlicher Elf er doch war …
Warum
ich Euch das erzähle? Ganz einfach – der kleine Schnörkel war
nämlich mehr als fleißig. Sollte jemand von Euch ein Paar
ausgelatschte, grüne Hausschuhe, einen aufgerissenen Sack
Rentierfutter oder gar ein angebissenes Käse-Vollkornbrötchen
unterm Baum vorfinden … *hüstel* … dann könnte es durchaus
sein, dass all diese Dinge eigentlich dem Weihnachtsmann gehören …
;0)
Ich
wünsche Euch allen einen stressfreien Tag!
Die Geschichte ist herrlich - und das Bild erst !!!! lg
AntwortenLöschenHach *seufz*, kommt an mein Herz, kleiner Schnörkel und liebe Sonja :-)
AntwortenLöschenSo eine wunderschöne Geschichte und das Bild dazu SPITZE! Aller♥lichsten Dank dafür, es ist mir eine große Freude wie du und das MausKind den Advents-Kalender so zauberprächtig mitgestaltet habt!
Frohe Weihnachten!
Hella
Mensch, die ist ja vull lieb, die Geschichte? Hast Du die selber geschrieben?
AntwortenLöschenIm Hause Mahlzahn wäre Schnörkel übrigens hochwillkommen -- denn mir fehlt die Geduld zum und das Geschick für Geschenke einpacken gänzlich, ;-).
Ich wünsch auch Dir einen schönen Tag!
So long,
Corinna
Dein Elf hat so etwas verschmitzes in seinem Blick. Wunderschön liebe Sonja.
AntwortenLöschenIch wünsche auch Dir einen stressfreien Tag. Wir besuchen heute meine Oma die 82 wird. Das wird bestimmt gemütlich.
LG Kirsten
Hihihi, kicher...na klar, wem denn sonst?!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Corana
Oh, wat´n schönes Bild!
AntwortenLöschenDer kleine Elf schaut aber ganz genau hin, gell????
LG
wundervolles Bild und die Geschichte dazu der Hammer...vielleicht solltest du unter die Schriftsteller gehen?!
AntwortenLöschenwunderschöne Tage wünsche ich dir liebe Grüsse von Brigitte
Womit bewiesen ist, daß jeder irgendein Talent hat. Du fürs Malen und schöne Geschichten schreiben.
AntwortenLöschenLG
Brigitte
Die Geschichte ist einfach wundervoll, liebe Sonja und Schnörkel ist ein ganz pfiffiger Kerl, das sieht man. Ja, richtig verschmitzt sieht er aus. Dann bin ich mal gespannt, ob ich unter Weihnachtsbaum Dinge vorfinde, die Schnörkel eingepackt hat und eigentlich dem Weihnachtsmann gehören. *g*
AntwortenLöschenBild, so super schön gemalt und Geschichte, fantastisch erzählt, sind einfach eine große Bereicherung die diesen Adventskalender. :-)
Liebe Sonja, ich wünsche dir und deinen Lieben einen schönen 4. Advent und, sollten wir uns nicht mehr lesen, auch ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Liebe Grüße
Christa
Weihnachten
AntwortenLöschenMarkt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit,
steigts wie wunderbares Singen:
“Oh du gnadenreiche Zeit!“
(Joseph von Eichendorff)
Ich wünsche dir und deinen Lieben einen schönen 4.ten Advent, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013
LG-GiTo
...richtig nett schaut er in die WElt, liebe Sonja,
AntwortenLöschendein Schnörkel...eine wundervolle Geschichte erzählst du da...
wünsch dir ein schönes Adventwochenende,
lieber Gruß von Birgitt
Wie schön die Geschichte und das Bild :o)
AntwortenLöschenDanke!
Liebe grüße und einen schönen Abend
anja und co
Ist das eine süsse Geschichte . Und unsere Maus passt da so richtig zu . Ich hab sie sofort erkannt . Liebe Grüsse und Küsse Omama
AntwortenLöschendein kleiner Elf ist toll Sonja! Ich bin wieder ganz begeistert.
AntwortenLöschenEin wunderschönes Bild hast du uns für den Adventskalender gemalt :-)
Und die Geschichte gefällt mir auch sehr :-))))))
lieber Gruß von Heidi-Trollspecht
Ein wirklich schöner Post, nicht nur ein wundervolles Bild das du gemalt hast, nein auch die Geschichte finde ich absolut ♥ig.
AntwortenLöschenDanke dir dafür
liebe Grüssle
Eine wunderschöne Elfengeschichte, die 1a zu deinem Bild passt. Genau richtig für's Herz, so einen Tag vor Weihnachten.
AntwortenLöschenIch wünsche dir und deinen Lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
LG Arti
Hallo Sonja
AntwortenLöschenwow, dein Türchenbild ist wunderschön und die Geschichte genauso ♥
Ich wünsche dir Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
LG Sonja
dein blog ist sehr schön :) folge dir jetzt ♥
AntwortenLöschenhättest du vielleicht lust eine blogpräsentation zu gewinnen?
schau doch mal hier vorbei: http://www.strangeness-and-charms.com/2013/02/win-blogpresentation.html
ich würde mich freuen, wenn du mitmachst.
liebe grüße
dahi ♥